Freizeit und Sport

Nach dem Umzug, den die Stadt Nürnberg aufgrund baulicher Mängel in der Kornburger Unterkunft im Herbst 2016 angeordnete hatte, sind viele Kontakte zu Kornburgern und den hiesigen Gruppen sowie Vereinen abgerissen. Die Geflüchteten bedauern dies sehr, besonders da sie in der neuen Unterkunft im Stadtsüdosten immer noch relativ isoliert sind. Wer kann Abhilfe schaffen?

 

Vorstellbar sind gemeinsame (einmalige oder sich wiederholende) Unternehmungen, Kontakte zu Vereinen und Gruppen in der Nähe der neuen Unterkunft und alles sonst, womit man als Kind, Jugendlicher oder Erwachsener sinnvoll seine Freizeit verbringen kann.

 

Denn: Sport und Freizeitaktivitäten wie gemeinsames Kochen, Basteln, Spielen oder ähnliches haben die Kraft, Menschen auch über kulturelle Unterschiede hinweg zusammenzubringen, sich kennen zu lernen und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Die Unternehmungen fördern die Begegnung, schaffen Verständigung und bauen wechselseitige Vorurteile im gemeinsamen Erleben ab.


Es geht also darum, die Hilfesuchenden in Sportvereinen unterzubringen und/ oder sie bei anderen Freizeitunternehmungen einzubinden. Die Asylbewerber kommen dabei raus aus der Unterkunft, können sich sportlich, kreativ oder anderweitig betätigen, sollen in Kontakt mit anderen, vor allem deutschen Mitbürgern kommen, und "nebenbei" die deutsche Sprache erlernen. Im Idealfall entstehen auch neue Freundschaften.


Offenheit, Bereitschaft und Mitarbeit von (Hobby-)Sportlern ist dabei besonders wichtig. Wer Ideen für gemeinsame Unternehmungen - nicht unbedingt sportlich - hat, darf sich ebenfalls gerne beim Helferkreis melden. Wir sind gespannt!